Ihre Steuerberater in Weinheim und Viernheim
KANZLEI DR. MAY 

Wir wissen weiter

 

Wenn Sie etwas mit Leidenschaft tun, denken Sie nur an den Augenblick. Es macht schließlich Spaß!

Wofür auch immer Sie sich begeistern, Sie müssen vorausschauend handeln.

Genau wie wir. Für Sie und Ihre Zukunft. Sie profitieren von unserer Erfahrung und von unserer Leidenschaft für Steuern und alles, was damit zusammenhängt.

 


AKTUELLE INFOS FÜR SIE ZUM THEMA CORONA

Die vom Gesetzgeber ergriffenen Maßnahmen haben Auswirkungen auf alle Lebensbereiche. Insbesondere Unternehmerinnen und Unternehmer sind vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Gerne unterstützen wir Sie in diesen schwierigen Zeiten.


27.02.2021: Bundestag beschließt Verdoppelung des steuerlichen Verlustrücktrags:

Mit dem Gesetz wird der steuerliche Verlustrücktrag für die Jahre 2020 und 2021 nochmals erweitert und auf 10 Millionen Euro erhöht. Für Unternehmer und Selbstständige, die verheiratet sind und gemeinsam veranlagt werden, beträgt die Höchstgrenze 20 Millionen Euro.

Bei höheren Verlusten oder fehlenden Gewinnen im Vorjahr, mit denen etwas verrechnet werden kann, sind diese vorzutragen. Sie schmälern dann den zu versteuernden Gewinn – allerdings nur bis zu 1 Million Euro je Jahr unbeschränkt.

Was darüber hinausgeht, kann nur begrenzt verrechnet werden. Der in einem Jahr nicht berücksichtigte Verlust verfällt allerdings nicht, sondern wird weiter in die Zukunft vorgetragen. Die Mindestbesteuerung wurde eingeführt, weil man hohe Steuerausfälle infolge der früher aufgelaufenen Verluste fürchtete. Sie ist Gegenstand eines Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht.

Update 02.02.2021: Ü II rückwirkend auch auf Basis Kleinbeihilfe möglich:

  • Rückwirkend beihilferechtliches Wahlrecht: ob die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen oder der Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 bezogen wird.
  • Im Rahmen der ohnehin notwendigen Schlussabrechnung kann angegeben werden, dass die Überbrückungshilfe II auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen gewährt werden soll. Voraussetzung hierfür ist, dass die beihilferechtliche Obergrenze von 1,8 Mio. Euro pro Unternehmen hierdurch nicht überschritten wird (beispielsweise durch die ebenfalls auf Grundlage der Bundesregelung Kleinbeihilfen gewährte Überbrückungshilfe I, Novemberhilfe und/oder Dezemberhilfe).


Update 28.01.2021:
 EU erweitert Beihilfegenehmigung:

    • Anhebung des Kleinbeihilferahmens auf 1,8 Mio. Euro pro Unternehmen (bisher 800.000 Euro)
    • Erhöhung Fixkostenhilferahmen: Für Unternehmen, die besonders von der Coronavirus-Krise betroffen sind und im förderfähigen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Umsatzeinbußen von mindestens 30 % aufweisen, kann der Staat einen Beitrag zu dem Teil der Fixkosten von Unternehmen leisten, die nicht unter ihre Einnahmen fallen, und das in Höhe von bis zu 10 Mio. Euro pro Unternehmen (bisher 3 Mio. Euro).


    Update 19.01.2021: Überbrückungshilfe III - Die wichtigsten Punkte im Überblick:

    1. Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Alle Unternehmen mit mehr als 30 % Umsatzeinbruch können die gestaffelte Fixkostenerstattung erhalten. Das heißt: Keine Differenzierung mehr bei der Förderung nach unterschiedlichen Umsatzeinbrüchen und Zeiträumen, Schließungsmonaten und direkter oder indirekter Betroffenheit.

    2. Erweiterung der monatlichen Förderhöhe: Anhebung der Förderhöchstgrenze auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat (bisher vorgesehen 200.000 bzw. 500.000 Euro) innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts. Fördermonate sind November 2020 bis Juni 2021.

    3. Abschlagszahlungen: Abschlagszahlungen wird es für alle antragsberechtigten Unternehmen geben, nicht nur für die von den Schließungen betroffenen Unternehmen. Sie sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro statt bislang vorgesehenen 50.000 Euro für einen Fördermonat möglich.

    4. Anerkennung weiterer Kostenpositionen: Für Einzelhändler werden Wertverluste unverkäuflicher oder saisonaler Ware als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt. Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung können als Kostenposition geltend gemacht werden, wie z.B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.


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